Sprachpass

Lesen (Reading)

Goethe B2 Lesen (Reading)

A calm, exact walk through every Goethe B2 Lesen task before you practise it.

B2 reading is 30 questions in 65 minutes across five text types, and the questions test viewpoint, cohesion and precision rather than single facts.

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65 min
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Goethe B2 · Lesen Teil 3

Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über Mehrwegverpackungen beim Essen zum Mitnehmen. Die Schale, die keiner will Seit Januar 2023 müssen Restaurants, Imbisse und Cafés, die Essen oder Getränke zum Mitnehmen verkaufen, neben der Einwegverpackung auch eine Mehrwegvariante anbieten. Ausgenommen sind nur kleine Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und nicht mehr als 80 Quadratmetern Fläche. Mehr als zwei Jahre nach dem Start fällt die Bilanz allerdings ernüchternd aus. Im Bistro „Gleis 4“ am Bahnhof von Neustedt stapeln sich die grünen Mehrwegschalen im Regal neben der Kasse. „Wir bieten sie jedem an, das ist ja Pflicht“, sagt Inhaber Murat Elçi. „Aber von hundert Kunden nehmen vielleicht drei eine.“ Die meisten wollten unterwegs nichts zurückbringen müssen, schon gar nicht, wenn sie nur auf der Durchreise seien. Elçi zahlt für das Pfandsystem eine monatliche Gebühr an einen Anbieter, ganz gleich, wie oft die Schalen tatsächlich genutzt werden. Eine Untersuchung des Instituts für Kreislaufwirtschaft in Bremerhaven bestätigt den Eindruck. Die Forscherinnen und Forscher haben in 300 Betrieben nachgefragt und Einkäufe beobachtet. Demnach wird nur etwa jedes zwanzigste Gericht zum Mitnehmen in Mehrweg ausgegeben. In jedem vierten Betrieb erfuhren Kunden überhaupt nur auf Nachfrage, dass es eine Alternative gibt, obwohl das Gesetz einen deutlichen Hinweis verlangt. Viele Betriebe hätten die Schalen zwar im Regal, sprächen das Thema aber von sich aus nicht an. Studienleiterin Hanna Vogtland sieht die Schuld dennoch nicht vor allem bei den Gastronomen. Das größte Hindernis sei die Vielfalt der Systeme: Wer seine Schale bei einem Imbiss ausleihe, könne sie im Café nebenan oft nicht zurückgeben. „Solange man sich merken muss, wo welche Schale hingehört, bleibt Mehrweg etwas für Überzeugte“, sagt Vogtland. Sie fordert ein einheitliches Rückgabesystem, ähnlich wie bei Pfandflaschen, die man in jedem Supermarkt loswird. Auch der Preis spielt eine Rolle. Das Gesetz schreibt vor, dass das Essen in Mehrweg nicht teurer sein darf als in der Einwegschachtel. Einen Rabatt muss es aber nicht geben, und so fehlt vielen Kunden schlicht ein Anreiz. In Städten, die eine Steuer auf Einwegverpackungen erheben, liegt der Mehrweganteil nach den Zahlen des Instituts zwar höher, aber auch dort unter zehn Prozent. Ein Aufpreis für die Einwegschachtel ist bisher nicht vorgeschrieben. Murat Elçi hat inzwischen einen eigenen Weg gefunden. Wer seine eigene Dose mitbringt, bekommt bei ihm einen Kaffee gratis dazu. Seitdem sieht er morgens mehr mitgebrachte Behälter als ausgeliehene Schalen. Ob sich das am Ende rechnet, weiß er noch nicht. „Aber zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass die Leute mitmachen, weil sie es wollen, und nicht, weil ich es muss.“

Was sagt der Text über den Preis?

Bruno. Pick the answer, then read why it fits.

Every Teil (part)

Teil 1

Read four forum posts on one topic and decide which person holds each of nine statements. A person can be chosen more than once.

Worked sample

Sie lesen in einem Forum, wie Menschen über das Bezahlen beim Einkaufen denken. Die Personen können mehrmals gewählt werden. [a] Renate: Ich bezahle fast alles bar, und zwar aus Überzeugung. Am Monatsanfang hebe ich mein Haushaltsgeld ab und verteile es auf vier Umschläge, einen für jede Woche. Wenn ein Umschlag leer ist, wird bis zum Montag nichts mehr gekauft, so einfach ist das. Das mache ich so, seit ich vor vierzig Jahren meinen ersten Haushalt hatte. Mit Karte verliert man meiner Meinung nach viel zu schnell das Gefühl dafür, was etwas kostet, weil man das Geld gar nicht mehr in der Hand hat. Außerdem geht es niemanden etwas an, wann ich wo eingekauft habe. Bei jeder Kartenzahlung entstehen Daten, und ich möchte nicht, dass eine Bank oder irgendein Konzern genau weiß, wie oft ich mir Wein oder Schokolade gönne. Meine Enkelin lacht darüber und zahlt sogar ihr Brötchen mit dem Handy. Ich lasse sie, aber mir fällt auf, dass sie am Monatsende öfter knapp bei Kasse ist als ich. [b] Felix: Bargeld habe ich seit Jahren kaum noch dabei, ich zahle mit Karte oder mit dem Handy, selbst beim Bäcker. Ich bin dreiundzwanzig und studiere in Münster. Viele Ältere glauben, dass man so den Überblick verliert, bei mir ist es genau umgekehrt. Meine Banking-App sortiert jede Ausgabe automatisch nach Kategorien, und am Sonntagabend sehe ich in zwei Minuten, wie viel diese Woche für Essen, Ausgehen oder Fahrkarten weggegangen ist. Die Ausgaben für Ausgehen sind übrigens jedes Mal höher, als ich gedacht hätte. Mit einem Portemonnaie voller Münzen habe ich das nie so genau gewusst. Dass dabei Daten entstehen, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, ich habe nichts zu verbergen. Mein Konto kostet mich auch nichts extra, egal wie oft ich die Karte benutze. Nur auf Ratenkäufe lasse ich mich nie ein. Ein Freund von mir hat das gemacht und monatelang abbezahlt, das hat mir als Warnung gereicht. [c] Jana: Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal beim Bezahlen im Internet auf „später bezahlen“ geklickt, für eine Jacke. Die hat mir übrigens nicht einmal gepasst. Das war so bequem, dass ich es danach ständig gemacht habe: Kopfhörer, ein Sofa, Geschenke zu Weihnachten. Jede einzelne Rate war klein, zwanzig oder dreißig Euro, und genau das war das Problem. Irgendwann liefen gleichzeitig neun Zahlungen mit unterschiedlichen Terminen, und ich wusste wirklich nicht mehr, was wann abgebucht wird. Als mein Konto zum ersten Mal im Minus war, habe ich mich geschämt und niemandem davon erzählt. Inzwischen habe ich mit Hilfe einer Beratungsstelle alles abbezahlt. Ich finde, diese Angebote sind so gemacht, dass man den Preis gar nicht mehr spürt, und gerade junge Leute fallen darauf herein. Ein Verbot fordere ich nicht, aber an der Kasse müsste viel deutlicher stehen, worauf man sich da eigentlich einlässt. [d] Wolfgang: Mir gehört ein kleines Fahrradgeschäft, und ich sehe das Thema auch von der anderen Seite der Kasse. Jede Kartenzahlung kostet mich eine Gebühr, und wenn jemand einen Schlauch für sechs Euro mit Karte bezahlt, bleibt davon kaum noch etwas übrig. Bargeld ist für mich aber auch nicht kostenlos, weil ich es zählen und zur Bank bringen muss. Bei teuren Elektrorädern biete ich seit einiger Zeit eine Finanzierung an, weil die Kunden danach fragen. Das halte ich auch für vernünftig, wenn jemand ein Rad für dreitausend Euro jeden Tag braucht, um zur Arbeit zu kommen, und vorher genau ausrechnet, ob er sich die Raten leisten kann. Für Turnschuhe oder Kopfhörer würde ich dagegen nie in Raten zahlen. Was ich in meinem Laden nicht mag, sind Leute, die aus Prinzip über jede Bezahlart diskutieren, während hinter ihnen fünf Kunden warten.

Wer teilt sein Budget im Voraus in feste Zeitabschnitte ein?

  • Renate
  • Felix
  • Jana
  • Wolfgang

Answer: Prompt 1: Renate

Two people control spending by the week. The statement asks who plans the money before it is spent.

Teil 2

Read a magazine article with six sentence gaps and choose the right sentence for each gap from eight options. Two sentences are not used.

Worked sample

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über die Herkunft der Familiennamen. Müller, Meier, Schmidt Warum wir heißen, wie wir heißen, und warum das früher kaum jemanden interessierte. Wer sich heute vorstellt, nennt fast immer Vor- und Nachnamen. Vor tausend Jahren hätte man über eine solche Selbstverständlichkeit nur gestaunt. Die meisten Menschen lebten in kleinen Dörfern, in denen jeder jeden kannte. [Lücke 1] Wer genauer sein wollte, sagte einfach „Heinrich, der Sohn von Konrad“ oder „Heinrich vom Bach“. Das änderte sich, als die Städte wuchsen. Auf den Märkten von Köln oder Nürnberg begegneten sich plötzlich Tausende Menschen, und viele von ihnen trugen dieselben wenigen Vornamen. [Lücke 2] Für Händler, Gerichte und Steuerbeamte wurde es immer schwieriger, die richtige Person zu finden. So entstanden zunächst in den Städten Beinamen, die mit der Zeit an die Kinder weitergegeben wurden. Woher diese Beinamen kamen, lässt sich oft noch heute erkennen. Die größte Gruppe bilden Namen, die einen Beruf beschreiben. [Lücke 3] Auch Schneider, Fischer und Weber gehören zu den häufigsten Namen im Land. Dass Müller ganz vorne liegt, ist kein Zufall: Fast jedes Dorf hatte eine Mühle und damit auch einen Müller. Andere Namen erzählen, woher jemand stammte oder wo er wohnte. Ein Herr Bayer kam vermutlich aus Bayern, eine Familie Berg lebte wohl auf einer Anhöhe am Rand des Dorfes. [Lücke 4] Wieder andere Namen beschreiben eine Eigenschaft: Klein, Lang oder Schwarz waren ursprünglich Spitznamen, die nicht immer freundlich gemeint waren. Im Norden und in Dänemark setzte sich außerdem eine ganz eigene Form durch. Dort hängte man an den Vornamen des Vaters einfach ein -s oder ein -sen an. [Lücke 5] Ob ein Name eher aus dem Norden oder aus dem Süden stammt, verrät deshalb oft schon seine Endung. Lange Zeit konnte man seinen Namen noch wechseln, etwa wenn man in einen anderen Ort zog oder einen neuen Beruf lernte. Erst im 19. Jahrhundert legten die Staaten fest, dass ein Familienname dauerhaft gilt und in amtlichen Registern eingetragen wird. [Lücke 6] Wer heute seinen Namen ändern möchte, braucht dafür einen wichtigen Grund und die Zustimmung einer Behörde. Sätze: [a] Allein in einer Straße konnte es fünf Männer namens Heinrich geben. [b] Seitdem lässt sich ein Name kaum noch ändern. [c] Ähnlich verhält es sich mit Namen wie Brunner oder Bachmann. [d] Damals durfte jeder Bürger seinen Nachnamen frei wählen. [e] Ein einziger Name reichte deshalb völlig aus. [f] So wurde aus dem Sohn eines Peter ein Peters oder Petersen. [g] Deshalb gaben viele Eltern ihren Kindern ganz neue Vornamen. [h] Die Liste wird von Müller, Schmidt und Meyer angeführt.

Welcher Satz passt in Lücke 6?

  • Allein in einer Straße konnte es fünf Männer namens Heinrich geben.
  • Seitdem lässt sich ein Name kaum noch ändern.
  • Ähnlich verhält es sich mit Namen wie Brunner oder Bachmann.
  • Damals durfte jeder Bürger seinen Nachnamen frei wählen.
  • Ein einziger Name reichte deshalb völlig aus.
  • So wurde aus dem Sohn eines Peter ein Peters oder Petersen.
  • Deshalb gaben viele Eltern ihren Kindern ganz neue Vornamen.
  • Die Liste wird von Müller, Schmidt und Meyer angeführt.

Answer: Prompt 1: Seitdem lässt sich ein Name kaum noch ändern.

This gap trains time words: "Seitdem" and "Damals" point back to the last time the text named.

Teil 3

Read a newspaper article and answer six three-option questions in text order.

Worked sample

Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über Mehrwegverpackungen beim Essen zum Mitnehmen. Die Schale, die keiner will Seit Januar 2023 müssen Restaurants, Imbisse und Cafés, die Essen oder Getränke zum Mitnehmen verkaufen, neben der Einwegverpackung auch eine Mehrwegvariante anbieten. Ausgenommen sind nur kleine Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und nicht mehr als 80 Quadratmetern Fläche. Mehr als zwei Jahre nach dem Start fällt die Bilanz allerdings ernüchternd aus. Im Bistro „Gleis 4“ am Bahnhof von Neustedt stapeln sich die grünen Mehrwegschalen im Regal neben der Kasse. „Wir bieten sie jedem an, das ist ja Pflicht“, sagt Inhaber Murat Elçi. „Aber von hundert Kunden nehmen vielleicht drei eine.“ Die meisten wollten unterwegs nichts zurückbringen müssen, schon gar nicht, wenn sie nur auf der Durchreise seien. Elçi zahlt für das Pfandsystem eine monatliche Gebühr an einen Anbieter, ganz gleich, wie oft die Schalen tatsächlich genutzt werden. Eine Untersuchung des Instituts für Kreislaufwirtschaft in Bremerhaven bestätigt den Eindruck. Die Forscherinnen und Forscher haben in 300 Betrieben nachgefragt und Einkäufe beobachtet. Demnach wird nur etwa jedes zwanzigste Gericht zum Mitnehmen in Mehrweg ausgegeben. In jedem vierten Betrieb erfuhren Kunden überhaupt nur auf Nachfrage, dass es eine Alternative gibt, obwohl das Gesetz einen deutlichen Hinweis verlangt. Viele Betriebe hätten die Schalen zwar im Regal, sprächen das Thema aber von sich aus nicht an. Studienleiterin Hanna Vogtland sieht die Schuld dennoch nicht vor allem bei den Gastronomen. Das größte Hindernis sei die Vielfalt der Systeme: Wer seine Schale bei einem Imbiss ausleihe, könne sie im Café nebenan oft nicht zurückgeben. „Solange man sich merken muss, wo welche Schale hingehört, bleibt Mehrweg etwas für Überzeugte“, sagt Vogtland. Sie fordert ein einheitliches Rückgabesystem, ähnlich wie bei Pfandflaschen, die man in jedem Supermarkt loswird. Auch der Preis spielt eine Rolle. Das Gesetz schreibt vor, dass das Essen in Mehrweg nicht teurer sein darf als in der Einwegschachtel. Einen Rabatt muss es aber nicht geben, und so fehlt vielen Kunden schlicht ein Anreiz. In Städten, die eine Steuer auf Einwegverpackungen erheben, liegt der Mehrweganteil nach den Zahlen des Instituts zwar höher, aber auch dort unter zehn Prozent. Ein Aufpreis für die Einwegschachtel ist bisher nicht vorgeschrieben. Murat Elçi hat inzwischen einen eigenen Weg gefunden. Wer seine eigene Dose mitbringt, bekommt bei ihm einen Kaffee gratis dazu. Seitdem sieht er morgens mehr mitgebrachte Behälter als ausgeliehene Schalen. Ob sich das am Ende rechnet, weiß er noch nicht. „Aber zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass die Leute mitmachen, weil sie es wollen, und nicht, weil ich es muss.“

Was sagt der Text über den Preis?

  • Essen in Mehrweg muss günstiger sein als in Einweg.
  • Eine Steuer auf Einweg hat den Mehrweganteil auf über zehn Prozent gebracht.
  • Viele Kunden haben keinen finanziellen Grund, Mehrweg zu wählen.

Answer: Viele Kunden haben keinen finanziellen Grund, Mehrweg zu wählen.

This item trains precise reading: "not more expensive" and "cheaper" are different claims.

Teil 4

Read eight short opinion texts on one topic, one of them used up by the worked example, and match each of six headlines to the text that makes that claim. One of the remaining texts matches no headline.

Worked sample

Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen zum Thema „Reisen im Zeitalter der sozialen Medien“. [a] Ich fotografiere gern und lese vor der Buchung auch Bewertungen. Ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen; früher hatte man einen Reiseführer, heute eben ein Handy. Verändert hat sich vor allem das Gewicht im Rucksack. (Tobias, Kassel) [b] Auf der letzten Reise habe ich vierhundert Bilder gemacht und kann kaum sagen, wie die Altstadt gerochen hat. Wer ständig den richtigen Ausschnitt sucht, steht neben dem Ort statt darin. Seitdem nehme ich die Kamera nur noch an zwei Tagen mit. (Philipp, Zug) [c] Über ein Vergleichsportal habe ich für dieselbe Verbindung achtzig Euro weniger bezahlt als am Schalter. Diese Ersparnis nimmt mir niemand mehr weg, egal wie oft über die großen Plattformen geschimpft wird. Für mich zählt am Ende der Preis auf der Rechnung. (Murat, Villach) [d] Natürlich sind einzelne Bewertungen gekauft. Wer aber achtzig statt drei liest, erkennt schnell, welche Beschwerde immer wiederkehrt: der Lärm von der Straße, das kalte Frühstück. Brauchbar macht die Sache die Masse, nicht die einzelne Stimme. Wer nur drei Meinungen liest, bekommt reinen Zufall. (Ines, Magdeburg) [e] Vor jedem Urlaub sehe ich, wo meine Bekannten waren, und plötzlich reicht eine Woche an der Ostsee nicht mehr. Das Reisen wird zum Wettbewerb, den niemand gewinnen kann. Inzwischen erzähle ich nach der Rückkehr lieber gar nichts mehr. (Christina, Jena) [f] Ein Hotel mit 4,8 Sternen hatte Schimmel im Bad, ein anderes mit 3,9 war großartig. Wer Bewertungen schreiben lässt, kann sie auch bestellen. Ich entscheide inzwischen nach den Fotos der Gäste und nach dem, was Freunde erzählen. (Lena, Rostock) [g] Meine Mutter ist mit sechzig zum ersten Mal allein geflogen. Ohne die App mit Karte, Ticket und Übersetzung hätte sie sich das nie getraut. Die Technik nimmt Menschen die Angst, die sonst zu Hause geblieben wären. Darüber spricht in der Kritik selten jemand. (Sarah, Flensburg) [h] Die kleine Bucht bei uns war zwanzig Jahre lang leer. Dann stand sie in einem Beitrag mit Ortsmarke, und seit zwei Sommern parken dort dreißig Autos im Halteverbot. Ein einziges Bild kann einen stillen Ort in ein Ziel verwandeln. (Antonio, Graz)

Aggregierte Erfahrungen gleichen unzuverlässige Einzelurteile aus

  • Tobias (Kassel)
  • Philipp (Zug)
  • Murat (Villach)
  • Ines (Magdeburg)
  • Christina (Jena)
  • Lena (Rostock)
  • Sarah (Flensburg)
  • Antonio (Graz)

Answer: Prompt 1: Ines (Magdeburg)

The deciding move is the conclusion, not the topic. Both voices know that single reviews can be bought.

Teil 5

Read an official set of regulations, such as a study or usage order, and match headings to its paragraphs from a longer list.

Worked sample

Sie möchten im Herbst zwei Wochen auf dem Hohenkamm-Pilgerweg wandern und lesen die Ordnung des Fördervereins für Pilgerausweis und Pilgerurkunde. § 2 (1) Der Pilgerausweis wird auf Antrag von den Kontaktstellen des Fördervereins sowie von den Pfarrbüros entlang des Weges ausgegeben. (2) Er ist persönlich und lautet auf den Namen der pilgernden Person; Kinder unter zwölf Jahren werden im Ausweis eines Elternteils eingetragen. (3) Für die Ausgabe wird ein Kostenbeitrag nach § 7 erhoben.

Welche Überschrift passt zu diesem Paragraphen?

  • Voraussetzungen für die Pilgerurkunde
  • Gebühren
  • Verlust des Pilgerausweises
  • Ausstellung des Pilgerausweises
  • Übernachtung in Pilgerherbergen
  • Gepäcktransport
  • Stempelnachweis
  • Datenschutz

Answer: Prompt 1: Ausstellung des Pilgerausweises

A paragraph that points to another paragraph for one detail is not about that detail. Where, how and in whose name the pass is given out is its issue.

Three common mistakes

  1. 1Matching Teil 1 statements by shared words. The statements paraphrase each person's view, so a shared word is not proof of a match; check the meaning.
  2. 2Filling Teil 2 gaps by topic alone. The deciding evidence is the connector or pronoun that has to fit the sentences around the gap.
  3. 3Letting Teile 1 and 2 eat the time. The paper suggests 18 and 12 minutes for them and only 6 for Teil 5.

Practice the first Teil now

Start with the exact Goethe B2 Lesen context. The run keeps the level, skill and Teil you chose.

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Common questions

How long is Goethe B2 Lesen?
You have 65 minutes for five Teile and 30 questions.Goethe B2 exam guide
Does Lesen have its own pass mark?
Yes. Lesen is scored out of 100 and passes at 60 points, independently of the other modules.Free Goethe B2 mock exam
Can the same person be the answer twice in Teil 1?
Yes. The forum writers can be chosen more than once.
Is there a suggested time per Teil?
Yes. The paper prints one: 18 minutes for Teil 1, 12 each for Teile 2, 3 and 4, and 6 for Teil 5. The clock runs as one 65-minute block.Goethe B2 study plan
Which part should I practise alongside Lesen?
Hören. Both parts test whether you catch the detail a question asks for, and checking every option against what you heard works the same way.Goethe B2 Hören
Does reading practice help with Schreiben?
Yes. The texts you read show you set phrases, linking words and sentence patterns that you can reuse in your own writing.Goethe B2 Schreiben

Sources