Leseverstehen (reading) is three Teile and 20 questions inside a 90-minute block shared with Sprachbausteine (language elements), built like the B1 paper at B2 difficulty.
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telc B2 · Lesen Teil 2
Ein Stadtbudget kann Beteiligung konkret machen Bei einem Bürgerbudget können Einwohner Vorschläge für einen festgelegten Teil kommunaler Ausgaben einreichen und darüber abstimmen. Verwaltungsforscherin Cora Demir schätzt daran die konkrete Verbindung zwischen Idee und Entscheidung. Wer über einen Spielplatz, eine sichere Kreuzung oder einen Kulturraum diskutiere, erkenne deutlicher, welche Kosten und Zuständigkeiten damit verbunden seien. Das Verfahren könne politische Entscheidungen verständlicher machen und Menschen erreichen, die keiner Partei angehören. Voraussetzung seien einfache Regeln und Unterstützung beim Formulieren von Vorschlägen. Sonst hätten nur Personen mit Verwaltungserfahrung eine echte Chance. Demir empfiehlt öffentliche Werkstätten, verständliche Kostenschätzungen und mehrere Abstimmungswege. Nicht jeder Wunsch könne zugelassen werden; gesetzliche Aufgaben und laufende Kosten setzten Grenzen. Diese Ablehnungen müssten begründet werden. Ein Bürgerbudget ersetze weder den gewählten Rat noch den gesamten Haushalt. Es öffne einen überschaubaren Bereich, in dem Beteiligung sichtbare Folgen habe und kommunales Abwägen praktisch gelernt werden könne. Demir beschreibt einen Ablauf in mehreren Stufen. Zuerst prüft die Verwaltung nur, ob ein Vorschlag in die Zuständigkeit der Kommune fällt. Danach besprechen Fachleute mit den Einreichenden Kosten und mögliche Folgekosten. Eine Idee für neue Sitzbänke könne etwa günstig wirken, bis Reinigung und Reparatur einbezogen würden. Solche Hinweise sollten nicht heimlich zur Ablehnung führen, sondern zusammen mit einer überarbeiteten Variante veröffentlicht werden. Vor der Abstimmung brauche es Zeit für Rückfragen in Bibliotheken, Schulen und mobilen Beratungsstellen. Auch abgelehnte Vorschläge blieben mit Begründung sichtbar. So könnten Einwohner erkennen, dass Beteiligung nicht jede Grenze beseitige, wohl aber Entscheidungen und Zielkonflikte nachvollziehbarer mache. Am Ende jeder Runde sollten Verwaltung und Einreichende außerdem gemeinsam erklären, welche Annahmen sich verändert haben und welcher Vorschlag trotz guter Idee außerhalb des verfügbaren Budgets blieb. Laute Gruppen dürfen nicht allein entscheiden Der Politologe Karim Wendt warnt davor, hohe Stimmenzahlen automatisch mit breiter Beteiligung gleichzusetzen. Gut organisierte Vereine könnten ihre Mitglieder schnell mobilisieren, während lose Gruppen, Schichtarbeitende oder Menschen mit wenig Deutsch seltener teilnähmen. Dann gewinne nicht unbedingt der Vorschlag mit dem größten allgemeinen Nutzen, sondern die Kampagne mit dem stärksten Netzwerk. Wendt will Bürgerbudgets deshalb nicht abschaffen. Er fordert ergänzende Auswahlverfahren, etwa ausgeloste Versammlungen, gezielte Ansprache unterrepräsentierter Viertel und eine Prüfung der Verteilungswirkung. Auch digitale Abstimmungen lösten das Problem nicht allein, weil Zugang und Aufmerksamkeit ungleich verteilt blieben. Transparenz müsse mehr zeigen als das Endergebnis: Wer hat teilgenommen, aus welchen Gebieten kamen Vorschläge und welche Gruppen wurden kaum erreicht? Ein gutes Verfahren messe seinen Erfolg nicht nur an der Zahl abgegebener Stimmen. Es müsse prüfen, ob unterschiedliche Interessen tatsächlich eine faire Möglichkeit hatten, gehört zu werden. Eine neutrale Auswertung könne anschließend zeigen, ob zusätzliche Zugänge nötig seien. Dafür müssten nicht persönliche Meinungen veröffentlicht, sondern Teilnahmewege und erkennbare Lücken nachvollziehbar beschrieben werden. Wendt schlägt vor, einen Teil der Beratung einer zufällig ausgewählten Gruppe zu übertragen. Sie erhalte dieselben Unterlagen wie organisierte Initiativen und könne Fachleute befragen, bevor sie Empfehlungen formuliere. Parallel sollten Teams gezielt in Wohngebieten informieren, aus denen bisher kaum Vorschläge kamen. Übersetzte Kurzfassungen reichten dabei nicht immer; Schichtzeiten, Kinderbetreuung und barrierefreie Räume entschieden ebenfalls über Teilnahme. Nach dem Verfahren müsse ein Bericht nicht nur Stimmen zählen, sondern Unterschiede zwischen Stadtteilen, Altersgruppen und Zugangswegen zeigen. Werden große Lücken sichtbar, könne im nächsten Jahr ein Teil der Mittel für Vorschläge aus unterrepräsentierten Gebieten reserviert werden. Wendt versteht dies nicht als Garantie gleicher Ergebnisse, sondern als Korrektur ungleicher Möglichkeiten, überhaupt Einfluss zu nehmen.
Karim Wendt warnt, dass Abstimmungen ...
Every Teil (part)
Leseverstehen Teil 1
Match five short texts to the right headings from a list of ten. Global reading.
Worked sample
Überschriften: a Besuch nur im Hotel: Wohnhäuser verbieten private Übernachtungen b Gemeinsam sanieren: Genossenschaft verbindet Kosten und Mitsprache c Wohnung im Wandel: bewegliche Räume passen sich Lebensphasen an d Jeder kauft doppelt: gemeinsames Eigentum führt zwangsläufig zum Streit e Gästezimmer statt Leerstand: Hausgemeinschaft teilt selten genutzten Raum f Innenhöfe versiegeln: mehr Beton schützt Bewohner vor Wärme g Renovierung ohne Bewohner: Fachleute entscheiden hinter verschlossenen Türen h Kühle Höfe im Sommer: Pflanzen und Wasser mindern Hitze i Mehr Wände für immer: Grundrisse sollen jede Veränderung verhindern j Werkzeug gemeinsam verwaltet: Bewohner reparieren mit klaren Regeln Text 1 Eine Wohnungsgenossenschaft in Berghausen saniert sechs Gebäude aus den 1960er-Jahren. Statt nur eine fertige Planung vorzustellen, diskutierte sie früh mit den Bewohnern über Dämmung, Balkone und die Belastung während der Bauzeit. Nicht jeder Wunsch war finanzierbar. In Arbeitsgruppen wurden deshalb Varianten mit ihren Kosten und Folgen verglichen. Vorstand Dilan Ersoy (55) sagt, Mitsprache bedeute nicht, dass jede Person ein Vetorecht habe. Sie mache aber sichtbar, welche Maßnahmen im Alltag besonders wichtig seien. So wurde die Reihenfolge geändert, damit ältere Bewohner während des Aufzugsumbaus weniger oft umziehen mussten. Die Mieten steigen, bleiben durch Fördermittel jedoch unter dem ursprünglich berechneten Betrag. Ein gewählter Beirat kontrolliert Baufortschritt und Abrechnung. Während der Bauzeit findet monatlich eine offene Baustellensprechstunde statt, bei der Firmen Verzögerungen und Mehrkosten erläutern. Der Beirat veröffentlicht danach ein kurzes Protokoll, sodass auch Bewohner ohne Zeit für die Sitzung den Stand nachvollziehen können. Für besonders belastete Haushalte stehen während lärmintensiver Wochen zwei Ersatzwohnungen bereit. Welche Kosten die Genossenschaft und welche die Baufirmen tragen, wird vor Beginn jedes Bauabschnitts schriftlich festgehalten. Text 2 In einem Neubauprojekt in Lichtenwerder können Bewohner einen Teil des Grundrisses später verändern. Leichte Trennwände, mehrere Türpositionen und vorbereitete Anschlüsse erlauben, aus einem großen Zimmer zwei kleinere zu machen oder Räume wieder zu verbinden. Architektin Joana Frei (38) erklärt, Flexibilität müsse geplant werden, bevor Leitungen und tragende Wände festgelegt seien. Sie bedeute nicht, dass jeder Umbau kostenlos oder ohne Genehmigung möglich sei. Eine Familie nutzte den zusätzlichen Raum zunächst als Kinderzimmer und später als Arbeitsbereich. Andere Bewohner verzichten bewusst auf Trennwände. Die Baukosten waren etwas höher, doch die Wohnungen sollen länger zu unterschiedlichen Lebensphasen passen und dadurch unnötige Umzüge vermeiden. Für einen späteren Umbau gibt es feste Preislisten und Pläne, auf denen veränderbare Wände markiert sind. So können Mieter vor einer Entscheidung abschätzen, wie lange Arbeiten dauern und welche Genehmigung sie benötigen. Eine Musterwohnung zeigt, wie sich dieselbe Fläche mit und ohne Trennwand anfühlt. Interessierte Bewohner können dort Möbel stellen lassen, bevor sie einen Umbau beantragen und sich auf eine endgültige Raumaufteilung festlegen. Text 3 In der Siedlung Rosenhof gibt es zwei möblierte Gästezimmer, die allen 64 Wohnungen zur Verfügung stehen. Bewohner buchen sie für Verwandte oder Freunde und zahlen nur Reinigung und Verbrauchskosten. Früher standen in vielen Wohnungen einzelne Zimmer die meiste Zeit leer, während kleinere Haushalte kaum Besuch unterbringen konnten. Ein Hausverein verwaltet Schlüssel, Kalender und Regeln. Sprecherin Valeria Nowak (62) berichtet, dass besonders Feiertage Konflikte auslösten. Deshalb werden beliebte Termine ausgelost und Aufenthalte begrenzt. Die Räume dürfen nicht dauerhaft vermietet werden. Das Modell spart keine private Wohnfläche automatisch, eröffnet aber eine praktische Ergänzung, die seltenen Bedarf gemeinschaftlich abdeckt. Nach jeder Nutzung kontrolliert ein wechselndes Zweierteam Inventar und Sauberkeit. Wer wiederholt zu spät storniert, verliert nicht dauerhaft den Zugang, kann aber für den nächsten Feiertag nicht an der Auslosung teilnehmen. Eines der Zimmer ist stufenlos erreichbar; das andere eignet sich wegen einer schmalen Tür nicht für jeden Gast. Der Hausverein weist darauf bereits im Kalender hin und sammelt Wünsche für einen späteren barrierefreien Umbau. Text 4 Mehrere Innenhöfe in der dicht bebauten Nordstadt heizten sich im Sommer stark auf. Ein Bewohnerprojekt entfernte einen Teil der versiegelten Fläche, pflanzte schattenspendende Bäume und legte flache Regenmulden an. Gesammeltes Dachwasser versorgt die Pflanzen, darf aber aus hygienischen Gründen nicht als Spielwasser genutzt werden. Landschaftsplaner Firas Lang (45) sagt, einzelne Höfe könnten eine Hitzewelle nicht stoppen. Messungen zeigten jedoch niedrigere Oberflächentemperaturen und angenehmere Aufenthaltsbereiche. Bewohner übernehmen leichte Pflege, Fachbetriebe kontrollieren Bäume und Abflüsse. Weil nicht alle Menschen Ruhe und Spielen gleich bewerten, wurden Zonen und Nutzungszeiten gemeinsam festgelegt. An heißen Tagen messen Freiwillige Schatten- und Bodentemperaturen zu festen Uhrzeiten. Die Ergebnisse helfen der Fachfirma zu entscheiden, wo ein weiterer Baum sinnvoll ist und wo unterirdische Leitungen eine Pflanzung ausschließen. Sitzplätze wurden bewusst nicht direkt unter alle Bäume gelegt, damit ruhige und aktive Bereiche getrennt bleiben. Nach Starkregen kontrolliert ein Hausdienst die Mulden, während Bewohner nur sichtbaren Abfall und Laub entfernen. Text 5 Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Wiesenbrück lagern Bohrmaschinen, Leitern und Gartengeräte, die der Hausgemeinschaft gehören. Eine Gruppe von Bewohnern prüft die Geräte monatlich, führt Einweisungen durch und dokumentiert Ausleihen. Wer etwas beschädigt, meldet es, statt heimlich ein Ersatzgerät zurückzustellen. Initiator Pavel Rohde (36) sagt, die Werkstatt funktioniere nicht allein durch guten Willen. Klare Haftungsregeln und ein kleines Jahresbudget seien entscheidend. Besonders häufig genutzt werden Werkzeuge, die teuer sind, aber nur selten gebraucht werden. Professionelle Arbeiten an Gas oder Elektrik bleiben ausdrücklich ausgeschlossen. Das Projekt fördert Reparaturen im Alltag, ohne Fachbetriebe oder Sicherheitsvorschriften zu ersetzen. Im Ausleihbuch werden Zustand und Rückgabedatum jedes Geräts festgehalten. Vor Arbeiten mit Leitern oder elektrischen Sägen ist eine Einweisung Pflicht; kleinere Handwerkzeuge können Bewohner dagegen selbstständig entnehmen. Für jedes Gerät steht am Regal eine kurze Prüfliste mit Schutzkleidung und erlaubten Arbeiten. Ist ein Mangel eingetragen, sperrt die Gruppe das Werkzeug sichtbar, bis eine Fachwerkstatt es freigibt.
Welche Überschrift passt zu Text 4?
Answer: Prompt 1: Kühle Höfe im Sommer: Pflanzen und Wasser mindern Hitze
The cool-courtyard heading follows the observed heat reduction. The more-concrete heading reverses the project, which deliberately removes paving from overheated yards.
Leseverstehen Teil 2
Read longer texts and choose a, b or c for five detail questions.
Worked sample
Ein Stadtbudget kann Beteiligung konkret machen Bei einem Bürgerbudget können Einwohner Vorschläge für einen festgelegten Teil kommunaler Ausgaben einreichen und darüber abstimmen. Verwaltungsforscherin Cora Demir schätzt daran die konkrete Verbindung zwischen Idee und Entscheidung. Wer über einen Spielplatz, eine sichere Kreuzung oder einen Kulturraum diskutiere, erkenne deutlicher, welche Kosten und Zuständigkeiten damit verbunden seien. Das Verfahren könne politische Entscheidungen verständlicher machen und Menschen erreichen, die keiner Partei angehören. Voraussetzung seien einfache Regeln und Unterstützung beim Formulieren von Vorschlägen. Sonst hätten nur Personen mit Verwaltungserfahrung eine echte Chance. Demir empfiehlt öffentliche Werkstätten, verständliche Kostenschätzungen und mehrere Abstimmungswege. Nicht jeder Wunsch könne zugelassen werden; gesetzliche Aufgaben und laufende Kosten setzten Grenzen. Diese Ablehnungen müssten begründet werden. Ein Bürgerbudget ersetze weder den gewählten Rat noch den gesamten Haushalt. Es öffne einen überschaubaren Bereich, in dem Beteiligung sichtbare Folgen habe und kommunales Abwägen praktisch gelernt werden könne. Demir beschreibt einen Ablauf in mehreren Stufen. Zuerst prüft die Verwaltung nur, ob ein Vorschlag in die Zuständigkeit der Kommune fällt. Danach besprechen Fachleute mit den Einreichenden Kosten und mögliche Folgekosten. Eine Idee für neue Sitzbänke könne etwa günstig wirken, bis Reinigung und Reparatur einbezogen würden. Solche Hinweise sollten nicht heimlich zur Ablehnung führen, sondern zusammen mit einer überarbeiteten Variante veröffentlicht werden. Vor der Abstimmung brauche es Zeit für Rückfragen in Bibliotheken, Schulen und mobilen Beratungsstellen. Auch abgelehnte Vorschläge blieben mit Begründung sichtbar. So könnten Einwohner erkennen, dass Beteiligung nicht jede Grenze beseitige, wohl aber Entscheidungen und Zielkonflikte nachvollziehbarer mache. Am Ende jeder Runde sollten Verwaltung und Einreichende außerdem gemeinsam erklären, welche Annahmen sich verändert haben und welcher Vorschlag trotz guter Idee außerhalb des verfügbaren Budgets blieb. Laute Gruppen dürfen nicht allein entscheiden Der Politologe Karim Wendt warnt davor, hohe Stimmenzahlen automatisch mit breiter Beteiligung gleichzusetzen. Gut organisierte Vereine könnten ihre Mitglieder schnell mobilisieren, während lose Gruppen, Schichtarbeitende oder Menschen mit wenig Deutsch seltener teilnähmen. Dann gewinne nicht unbedingt der Vorschlag mit dem größten allgemeinen Nutzen, sondern die Kampagne mit dem stärksten Netzwerk. Wendt will Bürgerbudgets deshalb nicht abschaffen. Er fordert ergänzende Auswahlverfahren, etwa ausgeloste Versammlungen, gezielte Ansprache unterrepräsentierter Viertel und eine Prüfung der Verteilungswirkung. Auch digitale Abstimmungen lösten das Problem nicht allein, weil Zugang und Aufmerksamkeit ungleich verteilt blieben. Transparenz müsse mehr zeigen als das Endergebnis: Wer hat teilgenommen, aus welchen Gebieten kamen Vorschläge und welche Gruppen wurden kaum erreicht? Ein gutes Verfahren messe seinen Erfolg nicht nur an der Zahl abgegebener Stimmen. Es müsse prüfen, ob unterschiedliche Interessen tatsächlich eine faire Möglichkeit hatten, gehört zu werden. Eine neutrale Auswertung könne anschließend zeigen, ob zusätzliche Zugänge nötig seien. Dafür müssten nicht persönliche Meinungen veröffentlicht, sondern Teilnahmewege und erkennbare Lücken nachvollziehbar beschrieben werden. Wendt schlägt vor, einen Teil der Beratung einer zufällig ausgewählten Gruppe zu übertragen. Sie erhalte dieselben Unterlagen wie organisierte Initiativen und könne Fachleute befragen, bevor sie Empfehlungen formuliere. Parallel sollten Teams gezielt in Wohngebieten informieren, aus denen bisher kaum Vorschläge kamen. Übersetzte Kurzfassungen reichten dabei nicht immer; Schichtzeiten, Kinderbetreuung und barrierefreie Räume entschieden ebenfalls über Teilnahme. Nach dem Verfahren müsse ein Bericht nicht nur Stimmen zählen, sondern Unterschiede zwischen Stadtteilen, Altersgruppen und Zugangswegen zeigen. Werden große Lücken sichtbar, könne im nächsten Jahr ein Teil der Mittel für Vorschläge aus unterrepräsentierten Gebieten reserviert werden. Wendt versteht dies nicht als Garantie gleicher Ergebnisse, sondern als Korrektur ungleicher Möglichkeiten, überhaupt Einfluss zu nehmen.
Karim Wendt warnt, dass Abstimmungen ...
Answer: organisierte Netzwerke gegenüber losen Gruppen bevorzugen können.
Option a paraphrases the mobilisation problem. Options b and c reverse who benefits and overclaim what a digital channel can achieve.
Leseverstehen Teil 3
Match ten situations to twelve sources. When none fits, the answer is x. Selective reading.
Worked sample
Leseverstehen Teil 3: Informationen a bis l [a] Hausboot ohne Führerschein Auf den Kanälen zwischen Mirow und Fürstenberg dürfen unsere Boote auch ohne Sportbootführerschein gefahren werden. Vor der Abfahrt erhalten alle Mieter eine dreistündige Einweisung und danach einen Charterschein, der für die gesamte Mietzeit gilt. Die Boote bieten Platz für höchstens sechs Personen. Gemietet wird ab drei Nächten, eine Verlängerung auf zwei oder drei Wochen ist jederzeit möglich. Wer lieber nicht selbst steuert, sollte ein anderes Angebot wählen, denn einen Skipper stellen wir nicht. [b] Unser größtes Boot für Gruppen Mit zwölf Kojen, zwei Bädern und einer Dachterrasse ist die Seeadler das größte Boot unserer Flotte. Gesteuert werden darf sie nur von Personen mit gültigem Sportbootführerschein Binnen; mindestens eine solche Person muss während der gesamten Fahrt an Bord sein. Die Einweisung in die Technik dauert eine Stunde. Vermietet wird wochenweise von Samstag bis Samstag. Für Junggesellenabschiede und laute Feiern steht das Boot nicht zur Verfügung. [c] Hausbootwochenende mit Skipper Sie möchten das Leben auf dem Wasser genießen, ohne selbst am Steuer zu stehen? Dann fährt einer unserer erfahrenen Skipper für Sie. Das Angebot gilt für zwei Nächte von Freitag bis Sonntag und für bis zu vier Gäste. Der Skipper übernachtet in einer eigenen Kabine, kocht aber nicht; die Verpflegung bringen die Gäste selbst mit oder bestellen sie vorab bei uns. Längere Fahrten mit Skipper bieten wir derzeit nicht an. [d] Kanuwanderung mit Führung Fünf Tage, achtzig Kilometer, sieben Seen: Auf dieser geführten Tour paddeln Sie im Zweierkanu von Neustrelitz bis Rheinsberg. Übernachtet wird in Zelten auf ausgewählten Rastplätzen, Zelte und Kochausrüstung werden gestellt. Ihr Gepäck bringt ein Begleitfahrzeug jeden Abend zum nächsten Platz, im Boot haben Sie also nur einen Tagesrucksack. Teilnehmen können Erwachsene und Jugendliche ab vierzehn Jahren. Vorkenntnisse sind nicht nötig. [e] Kanus und Kajaks tageweise Unsere Kanus und Kajaks können Sie für einen Tag oder länger mieten, ganz ohne Führung. Sie erhalten eine Karte der Wasserwege mit allen Schleusen und Rastplätzen. Wer nicht an den Ausgangspunkt zurückpaddeln möchte, kann gegen Aufpreis den Rückholservice buchen: Wir holen Boot und Mannschaft an einer von fünf Endstationen ab. Gepäck wird nicht transportiert, und Zelte verleihen wir nicht. Kinder unter zwölf Jahren paddeln nur in Begleitung eines Erwachsenen. [f] Paddeln mit der ganzen Klasse Für Schulklassen ab Jahrgangsstufe fünf bieten wir Kanutage von Montag bis Freitag an. Zwei Trainerinnen erklären Technik und Sicherheit, danach geht es für vier Stunden aufs Wasser. Alle Kinder brauchen einen Schwimmnachweis, den die Schule vorab bestätigt, und mindestens eine Lehrkraft muss die ganze Zeit dabei sein. Übernachtungen sind in diesem Angebot nicht enthalten. An Wochenenden und in den Schulferien findet das Programm nicht statt. [g] Segeln lernen bis zum Schein In zehn Tagen vom ersten Knoten bis zur Prüfung: Unser Einsteigerkurs für Erwachsene bereitet auf den Sportbootführerschein Segeln vor. Die Theorie wird vormittags im Clubhaus unterrichtet, nachmittags wird auf dem See geübt. Die Prüfung findet am letzten Kurstag direkt bei uns statt; die Prüfungsgebühr ist im Kurspreis noch nicht enthalten. Vorkenntnisse werden nicht erwartet, wohl aber eine gute körperliche Verfassung. [h] Wieder sicher an der Pinne Viele Seglerinnen und Segler besitzen seit Jahren einen Schein, haben aber lange kein Boot mehr gesteuert. In unserem zweitägigen Training üben Sie mit einem Trainer an Bord Wenden, Anlegen und das Verhalten bei starkem Wind. Voraussetzung ist ein gültiger Segelschein; Anfänger ohne Erfahrung können nicht teilnehmen. Eine Prüfung gibt es nicht, am Ende erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Auf Wunsch trainieren wir auch auf Ihrem eigenen Boot. [i] Segelsommer für Kinder In den Sommerferien lernen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren eine Woche lang segeln, und zwar ohne ihre Eltern. Die Kinder wohnen im Jugendhaus direkt am Steg und werden rund um die Uhr betreut. Gesegelt wird in kleinen, besonders stabilen Booten. Ein Schwimmabzeichen ist Pflicht. Für Familien, die gemeinsam segeln möchten, ist dieses Angebot nicht gedacht. Rettungswesten werden gestellt. [j] Gepäck auf Reisen Wanderer und Radfahrer, die von Ort zu Ort ziehen, müssen ihr Gepäck nicht selbst tragen: Wir bringen Koffer und Taschen jeden Tag bis 16 Uhr zur nächsten Unterkunft. Eine Buchung ist bis zum Vorabend möglich. Fahrräder werden bei uns weder verliehen noch repariert. Zeltplätze und Bootsanleger fahren wir nicht an. Die Zustellung wird täglich per Nachricht bestätigt. [k] Rastplatz für Wasserwanderer Am Ostufer des Krummen Sees liegt ein einfacher Rastplatz, der nur vom Wasser aus erreichbar ist. Zelten dürfen hier ausschließlich Gäste, die mit Kanu oder Ruderboot ankommen, und zwar höchstens zwei Nächte. Es gibt eine Toilette, Trinkwasser und eine Feuerstelle, aber keinen Strom. Reservieren kann man nicht; wer zuerst kommt, bekommt einen Platz. Motorboote dürfen nicht anlegen. [l] Parken während der Tour Wer mit dem eigenen Auto anreist und mehrere Tage auf dem Wasser verbringt, kann Wagen und Bootsanhänger auf unserem umzäunten Parkplatz abstellen. Der Platz wird nachts bewacht. Ein Kleinbus bringt Sie mit Ihrem Gepäck zu den Einsetzstellen in Wesenberg, Mirow und Priepert und holt Sie am Ende der Tour wieder ab. Boote verleihen wir nicht. Gebucht wird mindestens drei Tage im Voraus.
Elf Freunde wollen eine Woche gemeinsam auf einem Boot verbringen. Zwei von ihnen besitzen den Sportbootführerschein Binnen und wechseln sich am Steuer ab.
Answer: Prompt 1: Information b
Information b has twelve berths, is rented by the week and may be steered by people with a valid inland licence, which two of the friends have.
Three common mistakes
- 1Choosing a heading that shares a word with the text. The five spare headings are written to tempt exactly that.
- 2Reading the Teil 2 texts top to bottom before looking at the questions.
- 3Skipping x in Teil 3 and pairing every situation with something.
Practice the first Teil now
Start with the exact telc B2 Lesen context. The run keeps the level, skill and Teil you chose.
Practice Lesen freeCommon questions
- How long is telc B2 Leseverstehen?
- It shares a 90-minute block with Sprachbausteine. Three Teile and 20 questions.telc B2 exam guide
- How many points is Leseverstehen worth?
- 75 of 300, per the official mock test's score table.telc B2 study plan
- Does Leseverstehen have its own pass mark?
- No. Leseverstehen counts inside the written part, which passes at 135 of 225 points. The oral exam passes separately at 45 of 75.Free telc B2 mock exam
- How should I split the 90 minutes?
- Reading carries 75 points and Sprachbausteine 30, so about 70 minutes for reading and 20 for the gaps is a sensible default. Rehearse your own split with the official mock test.telc B2 Sprachbausteine
- Is Sprechen part of the Sprachpass telc mock?
- No. The Sprachpass telc mock is the written paper. Sprechen is practised and graded as its own module, because the real oral exam needs other candidates and examiners. Your Sprechen result on Sprachpass is never folded into the written mock score.telc B2 Sprechen



